Als Arbeitgeber und Dienstleister müssen wir Verantwortung leben

Published on : 18.03.24
  • Transparenz zu schaffen ist ein wesentlicher Aspekt unserer unternehmerischen Verantwortung.

    Deshalb sehen wir es als Teil unserer „Better Tomorrow 2025“-Nachhaltigkeitsstrategie, über unsere Maßnahmen zu berichten und alle unsere Stakeholder über unsere Erfolge zu informieren. So kommen wir unserem Ziel näher, sowohl die Lebensqualität unserer Mitarbeitenden als auch unserer Gäste zu verbessern und gleichzeitig zu dem wirtschaftlichen, sozialen und nachhaltigen Fortschritt in den Gemeinschaften, in denen wir tätig sind, beizutragen.

    Sodexo lebt Nachhaltigkeit. Denn sie ist in jeder unserer Entscheidungen verankert.

    Bis 2025 wollen wir die Kohlendioxidemissionen und die Lebensmittelverschwendung deutlich reduzieren, die pflanzliche Ernährung fördern und soziale Entwicklungen positiv beeinflussen. Die „Better Tomorrow 2025“-Strategie wurde im Einklang mit den aktuellen Sustainable Development Goals (SDGs) für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen erarbeitet. Diese legen globale Ziele in 17 Schlüsselbereichen fest, nach denen Regierungen, Unternehmen und die Gesellschaft handeln müssen, um eine gerechtere, nachhaltigere und gleichberechtigtere Welt zu schaffen.

    Foto SDGs und Sodexo.jpg

    Die SDGs haben uns nicht nur dabei unterstützt, den Fahrplan für „Better Tomorrow 2025“ zu erstellen, sondern wurden auch als Basis für die Festlegung der neun Schlüsselverpflichtungen sowohl innerhalb der Unternehmung als auch gegenüber unseren Stakeholdern genutzt.

    Michael Freitag_Geschäftsführer und Country CEO Sodexo Service Solutions Austria GmbH.copy.jpg„Eine bessere Zukunft hängt von den Entscheidungen ab, die wir heute treffen, und von den Maßnahmen, die wir ergreifen.“ 
    Michael Freitag, Geschäftsführer und Country CEO Sodexo Austria

    In jedem unserer Geschäftsbereiche arbeiten wir an der Umsetzung unserer CSR-Strategie. In der Betriebsgastronomie und im Catering forschen wir an pflanzenbasierten Gerichten und bieten stets vegetarische und vegane Optionen an. In der Reinigung und Hygiene wählen wir nachhaltige Alternativen zu herkömmlichen Reinigungsmitteln und bieten intelligente Systeme an, die Ressourcen und Wasser einsparen.

    Unsere Maßnahmen setzen wir nicht nur in den Häusern unserer Kund:innen um, sondern auch in unserem neuen Headquarter im TRICORE Wien. Der Standort ist zertifiziert nachhaltig und legt großen Wert auf die Erfüllung höchster Standards.

    Verantwortung auf allen Ebenen leben

    Wir sehen unsere Verantwortung auf drei Ebenen – als Arbeitgeber, als Dienstleister und als Corporate Citizen. Deshalb setzen wir Maßnahmen für mehr Vielfalt, Fairness und Inklusion, weniger Lebensmittelabfälle, mehr nachhaltige Mahlzeiten, eine geringere CO2-Bilanz, Reduzierung von Einwegplastik wo möglich, verstärkte Zusammenarbeit mit lokalen Lieferant:innen, Unterstützung für Menschen in Not, besonders Frauen und mehr Dienstleistungen für ein sicheres und flexibles Arbeitsleben. Es ist unsere tiefste Überzeugung, dass unser tägliches Handeln eine bessere Zukunft bringen kann.

    Arbeitssicherheit

    Die Arbeitssicherheit steht bei uns im Mittelpunkt.

    Eva Maria Freitag.copy.copy.jpg„Wir wollen gewährleisten, dass alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich von der Arbeit wieder gesund nach Hause kommen. Sehr viele kleine Bausteine werden dafür zusammengetragen und implementiert. Unser Sicherheitsnetz verbessert sich tagtäglich und darauf können wir stolz sein.“ 
    Eva-Maria Freitag, Sicherheitsfachkraft Sodexo Service Solutions Austria GmbH 

    Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir die Salus App eingeführt, die jeder und jedem Mitarbeitenden mit einem Firmenhandy Zugang gewährt. Über die App werden Sicherheitsbeobachtungen, Risiken und Beinahe-Unfälle erfasst und zur zentralen Auswertung weitergeleitet. Darüber hinaus ermöglicht die App gezielte Rundgänge und Gespräche zum Thema Arbeits- und Gesundheitsschutz, auch bekannt als „Safety Walks“. Dabei handelt es sich um geplante und strukturierte Rundgänge durch ausgewählte Bereiche des Arbeitsumfeldes. Neben der Dokumentation von Sicherheitsbeobachtungen und dem Melden von „Near Misses“ legen wir großen Wert auf persönliche Gespräche mit den Mitarbeiter:innen.

    Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 2.557 Sicherheitsbeobachtungen, Risiken und Beinahe-Unfälle erfasst, während 2.420 Safety Walks durchgeführt wurden. Zusätzlich zur Salus App haben wir das "Near Miss Hunting" eingeführt, bei dem unsichere Situationen oder Handlungen auch über Flyer gemeldet werden können. Diese Flyer liegen in sieben Sprachen an allen Arbeitsstätten aus, damit alle Mitarbeiter:innen in ihrer Muttersprache von ihren Erfahrungen berichten können. Jede Meldung wird von einem/einer Site-Manager:in in die Salus App übertragen, um auch Kolleg:innen ohne Firmenhandy die Möglichkeit zu geben, sich Gehör zu verschaffen.

    Förderung von Frauen

    SheWorks.copy2.jpgAls Arbeitgeber von tausenden Frauen weltweit tragen wir eine besondere Verantwortung, die wir sehr ernst nehmen. Mit „SheWorks“, unserem Job-Shadowing-Programm, eröffnen wir Chancen und geben Einblick in unsere Sodexo Welt. Empowerment und Gleichberechtigung sind Teil unseres Wertesystems. Beim „SheWorks“-Workshop erfahren die Teilnehmerinnen, wie weltweit dem Kampf gegen Hunger, Fehl- und Mangelernährung mit Frauen-Empowerement entgegengewirkt werden kann. Außerdem lernen die Frauen und Mädchen mehr über unsere Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung. Beim anschließenden gemeinsamen Kochen bereiten sie gesunde und einfache vegetarische Gerichte zu und lernen so mehr über das Berufsbild der Köchin.

    Mithilfe unserer weltweiten Initiative „Stoppt die Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ rufen wir öffentlich dazu auf, gemeinsam gegen Gewalt und Diskriminierung gegen Frauen und Mädchen vorzugehen.

    Stop Hunger

    Stop Hunger Foto.copy2.jpgSeit acht Jahren arbeitet Sodexo als Gründungspartner mit der globalen Initiative „Stop Hunger“ und den Teams des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen zusammen. Um den Hunger weltweit zu beenden, stehen die Bildung von Mädchen und die soziale und wirtschaftliche Stärkung von Frauen im Mittelpunkt des Engagements. Die Zusammenarbeit basiert auf dem Austausch von Fachwissen und Innovation und ermöglicht etwa eine Verbesserung bei Schulkantinen-Programmen. Die Bereitstellung von besserer Bildung, Ausbildung, Produktionsmitteln und finanziellen Ressourcen für Frauen maximiert die Möglichkeit, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. 

    Im Geschäftsjahr 2022 startete „Stop Hunger“ außerdem eine neue Partnerschaft mit der European Food Banks Federation (FEBA). In Österreich setzen wir im Rahmen von Stop Hunger jährlich einen Servathon um, bei dem wir soziales Engagement in den Mittelpunkt stellen. So konnte das Team Sodexo Österreich am Bürostandort Wien ca. 60kg haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel sammeln, die an die Wiener Tafel gespendet wurden und armutsbetroffenen Personen zugute kamen.

    Darüber hinaus unterstützen wir seit Jahren die Tafel Österreich, indem wir etwa die Initiative „Suppe mit Sinn“ durchführen: Sodexo spendet zehn Cent jeder verkauften Portion Suppe an die Tafel Österreich zu Gunsten von Armutsbetroffenen.

    Verantwortungsvolle Beschaffung

    Wir arbeiten mit führenden Unternehmen zusammen, die wie wir größten Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit legen. Unsere Erwartungen an Lieferant:innen sind klar kommuniziert. Wir unterstützen sie dabei, unsere gemeinsamen Vorgaben zu erreichen.

    Food Facts

    Im Food-Einkauf gibt es verschiedene Maßnahmen, die zur Erreichung der "Better Tomorrow 2025“-Ziele beitragen. Wir arbeiten stetig am Ausbau unseres Warenkorbes und erweitern ihn mit Bio- und Fairtrade zertifizierten Produkten. Zudem unterstützen uns unsere Lebensmittel-Lieferant:innen in der Umsetzung der Animal Welfare und Palmöl Initiative.

    Wir forcieren den Einkauf bei regionalen Lieferant:innen. Unser Rind- und Schweinefleisch kommt bereits nahezu zu 100% aus Österreich. Wir setzen die Kriterien der Animal Welfare und des Sodexo Fish Guide zur Gänze um. Nicht nur in unseren Standorten, sondern auch in unserem Headoffice gibt es nachhaltigen Fairtrade BIO Kaffee. Gemeinsam mit einem Speiseplan auf Basis ernährungs-wissenschaftlicher Grundlagen unter größtmöglicher Einbindung nachhaltiger Produkte können wir weitere CO2-Reduktionen verzeichnen.

    Tierwohl

    Neben der weltweit steigenden Nachfrage nach allen Arten von Lebensmitteln führt die wirtschaftliche Entwicklung zu einem noch stärkeren Anstieg der Nachfrage nach Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Gemüse und Obst. Weltweit werden jedes Jahr sechzig Milliarden Tiere zur Lebensmittelproduktion gezüchtet.

    Die Intensivierung der Tierproduktion hat zu einer höheren Produktivität geführt, ist aber oft mit erheblichen und weit verbreiteten Tierschutzproblemen verbunden. Unsere Lieferant:innen verpflichten sich dazu, unseren Kriterien entsprechend zu handeln. Unser Anspruch an den Erhalt des Tierwohls lässt sich an den Punkten entlang unserer Animal Welfare Supplier Charta aufschlüsseln.

    Unser Einfluss auf die Umwelt.jpg

    United Against Waste

    Mit dem „United Against Waste“-Programm konnte Sodexo laut einer Moneytor-Analyse 2023 im Vergleich zu 2022 8.132 kg vermeidbarer Lebensmittelabfälle einsparen. Dies entspricht einer Reduktion von 7,46% und damit einem Äquivalent von ca. 15,6 Tonnen CO2-Emissionen.

    United Against Waste.copy2.jpgSodexo hat sich als Unternehmen zum Ziel gesetzt, im Bereich der Reduzierung von vermeidbaren Lebensmittelabfällen eine Vorreiterrolle zu übernehmen. Bis 2025 wollen wir die Menge der vermeidbaren Lebensmittelabfälle in unseren Standorten um 50% reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir bereits im Geschäftsjahr 2022 damit begonnen, acht unserer Standorte zusätzlich mit der innovativen Technologie „WasteWatch by Leanpath“ auszustatten. Diese Technologie ermöglicht es uns, die Menge der Lebensmittelabfälle in Echtzeit zu messen, zu analysieren und zu reduzieren.

    Wir sind überzeugt, dass die Reduzierung von Lebensmittelabfällen nicht nur für unser Unternehmen, sondern auch für unsere Kund:innen, Endkonsument:innen und die Umwelt von Vorteil ist. Deshalb haben wir uns vorgenommen, bis 2025 73% unserer Standorte in Österreich mit WasteWatch by Leanpath auszustatten. Wir glauben, dass wir durch den Einsatz dieser Technologie nicht nur unsere Ziele zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen erreichen können, sondern auch einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt und zur Nachhaltigkeit unseres Unternehmens leisten können.

    Das gesamte „Better Tomorrow 2025“-Jahrbuch 2023 finden Sie HIER. 

    Kontaktieren Sie uns > Teilen und andere Optionen öffnen